Missionar Pater Stanislaus bringt erfreuliche Neuigkeiten aus Uganda mit.
Die über 20 Jahre lange Missionsarbeit der Krakauer Franziskaner-Minoriten in Uganda trägt jetzt reiche Früchte. Diese erfreuliche Nachricht brachte Pater Stanislaus Strojecki aus Kakooge mit.
Seinen dreiwöchigen Aufenthalt im Kloster St. Felix mit Abstecher zu seiner Familie in Polen nutzte der der 71-jährige Missionar für ein herzliches Dankeschön für die großzügige Unterstützung. 170 Paten aus dem Raum Neustadt-Weiden sorgen dafür, dass Kinder und Jugendliche nicht nur eine Ausbildung erhalten, sondern auch täglich eine warme Mahlzeit bekommen.
Studenten aus dem Ausbildungsprogrammm haben jetzt bei der Verwirklichung des Kreuzweges in Kakooge mitgewirkt. Die 15 aus der Oberpfalz gespendeten Stationen - die Kosten beliefen dich auf 2250 Euro - wurden in nur sechs Wochen errichtet. Pater Stanislaus überreichte allen Sponsoren ein Bild von "ihrer" Station, auf der sie auch mit ihrem Namen verewigt sind.
Doch der ehemalige langjährige Guardian von St. Felix überraschte mit weiteren erfreulichen Neuigkeiten. In Kakooge konnte jetzt der erste ugandische Priester geweiht werden. 2024 folgen drei weitere Geistliche und dann nochmals drei. Dann könnten sich die Polen langsam aus Kakooge zurückziehen.
Pater Stanislaus Strojecki dankte bei seinem Lichtbildervortrag in der Felixkirche den Gönnern aus dem Raum Neustadt-Weiden für die jahrelange Unterstützung der Missionsarbeit in Kakooge.
Missionar Stanislaus wartete zu Beginn der Predigt mit Neuigkeiten aus Uganda auf. Vor drei Wochen sei er von Kakooge, seiner großen Liebe nach NeustadtWN, ins 80 Kilometer entfernte Matugga versetzt worden. So schließe sich langsam der Kreis, denn dort habe er vor acht Jahren auch als Missionar begonnen. Und in wenigen Jahren werde er nach Europa zurückkehren.
"Unsere Arbeit trägt Früchte", freute sich der Pole. Ein ugandischer Ordenspriester verstärke schon das Team, im August kämen drei dazu. Und weitere würden dann folgen und die Arbeit übernehmen. "Wir haben unsere Mission erfüllt."
Dann kam der Pater auf die große finanzielle Unterstützung aus Neustadt und Umgebung zu sprechen. Knapp 100 der 463 Paten für junge Ugander kämen aus der nördlichen Oberpfalz. Dafür würden jährlich 20 000 Euro gespendet. Hinzu kämen noch einmal rund 25 000 Euro, die in letzter Zeit für Kranke, Kirchenbau, Kreuzweg, Solaranlage oder Hausdächer für ältere Menschen ausgegeben wurden. Und auch der gesamte Erlös des diesjährigen Festes fließt wieder nach Uganda.
Stolz erzählte Pater Stanislaus, dass es ein Patenkind, der inzwischen 28-jährige Roland, in die ugandische Fußballnationalmannschaft geschafft habe. "Die Menschen sind sehr dankbar. Sie beten auch für uns", versicherte der frühere Neustädter Guardian.
Missionar Pater Stanislaus, der ehemalige Guardian von St. Felix, berichtet am Neustädter Gymnasium aus dem Schulalltag der Kinder in Uganda.
Eine Unterrichtsstunde der besonderen Art erlebten 18 Schülerinnen und Schüler der achten bis zehnten Klassen des Neustädter Gymnasiums, die alle Schulpatenschaften für Schüler in Uganda übernommen haben. Der Franziskaner-Missionar Pater Stanislaus zeigte nicht nur Bilder und Videos von den Patenkindern, sondern erzählte aus ihrem Schulalltag und brachte auch Post und kleine Geschenke aus Kakooge mit.
Aktuell haben die Neustädter Gymnasiasten Kontakt zu 40 Patenkindern, die in Kakooge verschiedene Schuleinrichtungen besuchen. Die Schulpatenschaften initiierte Oberstudienrätin Christine Schindler, die auch die Unterrichtsstunde organisiert hatte. Die Schüler wechseln dabei nicht nur Briefe mit den Kindern in Uganda, sondern stehen auch per WhatsApp fast täglich mit ihnen in Verbindung. „Die Kinder dort freuen sich, dass sie die Brieffreundschaften haben und sich einander näher kommen. Allerdings hat nicht jeder ein Smartphone“, berichtete Pater Stanislaus.
Er zeigte Bilder von den Patenmädchen, die im Alter von 15 bis 18 Jahren die Secondary besuchen. Darauf hatten sich die Mädchen mit bunten Kleidern herausgeputzt. „Arbeiten werden im Freien geschrieben und damit niemand abschreiben kann, werden die Schüler auf dem gesamten Schulgelände verteilt“, erklärte der 70-jährige Missionar eine Aufnahme zur Erheiterung der Schüler. Sie erfuhren, dass ein Schuljahr in Uganda 3 Abschnitte – Terms - hat und die Schüler dort Schulgeld bezahlen müssen. Dies wird für rund 500 Schüler und Studenten durch Sponsoren, davon alleine 170 Oberpfälzer Sponsoren bezahlt. Für einen Term muss jeder Schüler 200 Euro Schulgeld bezahlen. „Wird das nicht aufgebracht, muss er die Schule sofort verlassen“. Manche gingen nur immer wieder zeitweise zur Schule, wenn eben wieder genügend Geld für die Schulbildung in den Familien vorhanden sei. Nur rund 30 Prozent der Eltern könnten pünktlich bezahlen. Es gibt in Uganda keine Sozialhilfe oder ein Stipendium aber über 60 Prozent Arbeitslosigkeit. „Es gibt zwar eine staatliche Schulpflicht aber der Staat tut nichts für die Schüler“. Für Prüfungsvorbereitungen werden die Ferien abgekürzt.
Für den Missionar steht seine Unterstützung in Kakooge auf zwei Säulen. In der Bildung werden rund 500 Schüler unterstützt und in der Krankenpflege werden nötige Operationen und Kosten übernommen, alles jedoch nur im Rahmen des Machbaren. „Das Land ist arm. Nur wenn alles im Alltag funktioniert, ist es in Ordnung, aber wehe es muss jemand ins Krankenhaus“, wusste Pater Stanislaus. Viele Kinder kommen zu ihm und haben Hunger, berichten von den Problemen, die sie zu Hause haben.
Mit Videos gab er Einblicke in Messfeiern am Palmsonntag oder Ostern, in denen es immer fröhlich, laut und rhythmisch zugeht. Das einzige Instrument sind meistens die Trommeln, die die Gesänge unterstützen. Pater Stanislaus verteilte an die Schüler Briefe ihrer Brieffreundinnen. Darin waren kleine Geschenke. Nicci freute sich über Buttermilchbonbons, eine andere Schülerin über ein schönes Bild auf ihrem Kuvert. Pater Stanislaus verteilte zum Abschluss Armbänder in Ugandas Nationalfarben und überreichte Christine Schindler und Schulleiter Dr. Anton Hochberger eine ugandische Nationalflagge. Hochberger bedankte sich bei ihm, der Pädagogin und den Schülern für ihr Engagement und überreichte dem Geistlichen eine Schultasse.
Am 9. Mai fliegt Pater Stanislaus, der von 2000 bis 2016 Guardian von St. Felix war und nun schon über sechs Jahre in Kakooge arbeitet, wieder zurück nach Uganda. Dann nimmt er auch wieder eine Tasche voll Post für die Schüler dort aus Neustadt mit.
Schulpatenschaften der Franziskaner in Uganda
Das Ziel der "Schulpatenschaft" ist es, den Ärmsten der Armen in Uganda in spiritueller und materieller Hinsicht zu helfen. Die Kinder erhalten die Möglichkeit, neben der Elementarpädagogik weiterführende Schulen zu besuchen, um eine möglichst hohe Schulausbildung zu erzielen.
Die Kinder und Jugendlichen, die vom Projekt Unterstützung erhalten, sind vorwiegend Waisen oder entstammen ärmlichen und schwierigen Familienverhältnissen.
Die Gebühren für die Aufnahme in das Adoptionsprojekt betragen für jedes Kind 100 EURO im Jahr und decken schulische Ausbildung, Haushaltung, Kleider, Bücher und die Sommerschule ab.
Weiterhin wird mit zusätzlichen Spenden den Kranken geholfen, indem die Kosten für Medizin, Krankenhausaufenthalt und Transport übernommen werden.
Nähere Informationen erteilt Guardian Pater Stanislaus vom Kloster St. Felix
(Telefon 09602-1274, Mailadresse: Kloster@st-felix-neustadt.de ).
Spenden für das Missionsprojekt Kakooge können unter „Kloster St.Felix für Uganda“ bei den Vereinigten Sparkassen Eschenbach-Neustadt-Vohenstrauß, IBAN DE07 7535 1960 0300 1366 45 getätigt werden.
Pater Stanislaus Strojecki feiert 70. Geburtstag. Neue Heimat in Uganda - 16 Jahre Guardian in St. Felix
Viele Glückwünsche werden am Montag, 7. November, per WhatsApp oder Email nach Uganda gehen: Pater Stanislaus Strojecky feiert im fast 8300 Kilometer entfernten Kakooge 70. Geburtstag. Der Missionar ist im Raum Neustadt/Weiden nicht vergessen, auch wenn er jetzt schon wieder sechs Jahre in Afrika ist.
16 Jahre lang, von 2000 bis 2016, war Pater Stanislaus Guardian im Konvent der Franziskaner-Minoriten St. Felix. Ihm ist es vor allem mit zu verdanken, dass es das Kloster auf dem Felixberg überhaupt noch gibt. Als sich gegen Ende des zweiten Jahrtausends die deutschen Franziskaner-Minoriten mit Sitz in Würzburg entschlossen, Kloster und Wallfahrtskirche aufzugeben und auch die Diözese Regensburg abgewunken hatte, stellte der Jubilar, damals Provinzialminister der Krakauer Minderbrüder, die Weichen für eine Übernahme durch die Polen. Die Wiederwahl als Provinzial lehnte Stanislaus ab und hoffte, endlich als Missionar nach Afrika gehen zu dürfen.
Doch sein Nachfolger beorderte ihn als Guardian nach Neustadt. Als Trostpflaster wurde ihm nebenbei die Sorge um den Aufbau der Missionsstation in Uganda übertragen. Diese Aufgabe erfüllte er mit großem Engagement, so dass er 16 Jahre in der Oberpfalz bleiben durfte, so lange wie kein anderer Hausoberer vor ihm.
In dieser Zeit entstanden in Uganda drei Missionstationen: zuerst Kakooge, dann Matugga und schließlich Munyonyo. Zwei Krankenhäuser und drei Schulen wurden gebaut. Seit 2002 gibt es 170 Schulpatenschaften. Für fast 1000 Kranke, überwiegend Mütter mit kleinen Kindern, wurden Arztkosten und Medikamente bezahlt, und vieles mehr.
Als Pater Stanislaus schon gar nicht mehr daran geglaubt hatte, erfüllte sich sein Traum vom Missionar doch noch. Im Oktober 2016, kurz vor seinem 64. Geburtstag, schickte ihn sein Oberer überraschend nach Uganda. Seitdem betreut er zusammen mit zwei Mitbrüdern die Pfarrei Kakooge. Sie umfasst 14 Filialen und ist so groß wie der Landkreis Neustadt. In jedem Sonntagsgottesdienst werden Kinder getauft, vor der Messe wartet bereits eine lange Schlange Beichtwilliger geduldig auf den Seelsorger. Der Kontakt zur Bevölkerung ist ausgezeichnet. Viel Freude bereitet die große Ministrantenschar.
Eine Herausforderung brachte die Corona-Pandemie. Über Monate stand in Uganda das öffentliche Leben still. Doch der Franziskaner-Minorit, der immer wieder mit den Folgen einer Malariaerkrankung kämpft, nützte den Lockdown und baute mit Hilfe der polnischen Botschaft eine Sportanlage, schlicht und einfach, aber sie erfüllt ihren Zweck. Die sportbegeisterte Jugend ist glücklich. Vor allem währed des Lockdowns herrschte täglich Hochbetrieb. Stolz sind die jungen Ugander auf Trikots und Bälle, die sie von der DJK Neustadt bekommen haben.
In dem ostafrikanischen Land hat der Pole jetzt sein neues Zuhause gefunden. Er ist dankbar, dass er trotz der großen Hitze und seiner 70 Jahre die Aufgaben noch gut bewerkstelligen kann. Er sieht das als eine "Gnade Gottes". Am Montag wird der Jubilar viele Hände schütteln müssen. Seit zwei Wochen reden vor allem seine jungen Schützlinge nur noch von seinem Geburtstag, verrät der Pole. Sie bringen kleine Geburtstagskuchen mit, die er alle anschneiden muss. Aber zuvor muss er noch etliche Wasserduschen über sich ergehen lassen und aus seinem Leben erzählen, wie es in Uganda Brauch ist. Kommen wird auch die neue Tanzgruppe, die der Ordensmann gegründet hat. Die Feier im Kloster steigt dann erst am Wochenende, wenn Pater Stanislaus und Mitbruder Martin auch noch Namenstag haben.
Aus Uganda schreibt Pater Stanislaus Strojecki: Uganda schon sieben Monate im Lockdown.
"Das Geld ist mittlerweile angekommen, und ich konnte die Schulden begleichen. Herzlichen Dank allen, die so unglaublich schnell und großherzig geholfen haben!"
Allerdings wird die Lage im Land immer dramatischer: Der Lockdown dauert nun schon sieben Monate. Das tägliche Leben wird für immer mehr Menschen zunehmend härter. Es ist trotz allem eine gute, gesegnete Zeit, wie die Menschen sagen. Es regnet ausreichend, und es gibt keine Hungersnot. In ländlichen Gebieten besitzen oder pachten die Einheimischen ein kleines Stück Land und können etwas anbauen: Cassava, Mais, Matooke, sweet Potatoes, Bohnen. Damit halten sie sich einigermaßen über Wasser.
Die Probleme beginnen dort, wo ohne Geld gar nichts geht. Da es in Uganda keinerlei Krankenversicherung gibt, muss alles bar bezahlt werden, und zwar sofort und noch bevor die Untersuchung oder Behandlung überhaupt beginnt.
Etliche Branchen dürfen immer noch nicht arbeiten. Auch die Schulen sind immer noch geschlossen. Etwa zwei Millionen Lehrer sind arbeits- und mittellos. Märkte, ein Teil der Geschäfte, Post, Bars, Restaurants, Hotels bleiben bis auf weiteres zu. Es gibt kein Einkommen und keine Möglichkeit, über so lange Zeit die gemieteten Räume zu bezahlen.
Die öffentlichen Verkehrsmittel dürfen nur noch die Hälfte der Passagiere befördern und sind deshalb doppelt so teuer geworden. Überhaupt ist Arbeit knapp geworden, die Bezahlung schlechter - alles mit der "wunderbaren Erklärung: Covid"!
Was tue ich mit dem Geld, das die Menschen in der Oberpfalz gespendet haben? In erster Linie werden die Kosten für Arzt, Krankenhaus und Medikamente übernommen - besonders für Kinder und Mütter, und ganz besonders bei kinderreichen Familien.
Das zweite, immer mehr wachsende Problemfeld sind die Mieten. Die Wohnungseigentümer sind zwar geduldig. Aber sie warten nun schon seit Monaten auf ihr Geld und und wollen wenigstens einen Teil davon.
Meistens informieren mich die Nachbarn, wenn es kritisch wird. Bevor dann eine Familie auf die Straße gesetzt wird, begleichen wir die Miete. Wenn es sein muss, auch noch ein, zwei Monate voraus, um den Leuten ein wenig Luft zu verschaffen. Man muss wissen, dass Uganda in keinerlei Hinsicht ein Sozialstaat ist. Wird eine Familie vom Vermieter rausgeworfen, sind die Menschen wie Flüchtlinge im eigenem Land.
Die nächste Gruppe der Hilfebedürftigen sind die Arbeitslosen, die als Folge von Corona ihren Job verloren haben. Leider können wir in unserer Missionsstation nicht alle beschäftigen. Wir tun unser Möglichstes. Besonders greifen wir Lehrern unter die Arme, damit sie die Zeit irgendwie überbrücken können, bis die Schulen wieder öffnen.
Und wenn dann die Schulen wieder öffnen, wird ganz sicher eine neue Welle der Not auf uns zukommen: Viele Mütter können die Schulgebühren für ihre Kinder nicht bezahlen. Für die 400 Heranwachsenden in unserem Patenschaftsprogramm ist es kein Problem, ihre Schulgebühren sind auch dank vieler Pateneltern im Raum Neustadt-Weiden gesichert. Aber für die Unzähligen, die gerade nur einmal am Tag etwas zu essen bekommen, ist Hilfe schier unmöglich.
Aber auch hier gilt: Solange die Oberpfälzer uns unterstützen, kann ich und werde ich helfen. Und das erkläre ich den Leuten hier in Kakooge. Das Geld fällt nicht vom Himmel, es kommt auch nicht von einer reichen Regierung oder EU - nein, es kommt von Menschen, die es auch nicht einfach haben unter Covid, aber das Herz am rechten Flecken haben und bereit sind zu teilen. Dafür von den Menschen in Kakooge und von mir ein ganz großes Vergelt's Gott und Dankeschön!"
Welle der Hilfsbereitschaft für Kinder in Uganda
Die Mitte August gestartete Spendenaktion „Für die Kinder von Kakooge“ übertrifft alle Erwartungen. Eine Zwischenbilanz hat ein herausragendes Ergebnis gebracht. Die Menschen in Kakooge leben in ärmlichen Verhältnissen. "Dass aber jeder Euro dringend benötigt wird", schildert der eindrucksvolle Bericht von Pater Stanislaus Strojecki aus Uganda.
Der polnische Franziskaner-Minorit, der 16 Jahre Guardian auf dem Neustädter Felixberg war und von hier die Missionsarbeit für die Krakauer Provinz koordiniert hat, ist überglücklich. Vor wenigen Tagen sind bei ihm in Kakooge die bisher eingegangenen Spendengelder eingetroffen. 25 000 Euro - eine Summe, die alle Erwartungen übertroffen hat.
Auch Guardian Pater Stanislaus Sliwinski, der Nachfolger Strojeckis im Kloster St. Felix, ist von der Hilfsbereitschaft und Solidarität der Oberpfälzer mit den Menschen im ostafrikanischen Land, das zu den ärmsten auf dem schwarzen Kontinent gehört, sehr angetan. "Ich bin überrascht, dass in so kurzer Zeit so viel Geld zusammengekommen ist." Deo Gratias allen Spendern.
Die Hilfsaktion, die noch weiter läuft, ist dringend notwendig. Die Missionsstation in Kakooge hatte bereits alle Reserven aufgebraucht und Schulden gemacht, um wenigstens in gravierenden Fällen helfen zu können. Wer noch seinen Beitrag leisten möchte, kann dies über das Konto DE07 7535 1960 0300 1366 45 tun. Kennwort: "Für die Kinder von Kakooge". Außerdem ist in der Klosterkirche St. Felix weiter die Ausstellung mit Bildern aus Uganda zu sehen. Die Besucher können in eine Spendenbox Geld einwerfen. Wer eine Spendenquittung benötigt, schreibt seine Anschrift dazu.
Schulpatenschaften der Franziskaner in Uganda.
Das Ziel der "Schulpatenschaft" ist es, den Ärmsten der Armen in spiritueller und materieller Hinsicht zu helfen. Wir geben den Kindern die Möglichkeit, neben der Elementarpädagogik weiterführende Schulen zu besuchen, um eine möglichst hohe Schulausbildung zu erzielen. Die Kinder und Jugendlichen, die von unserem Projekt Unterstützung erhalten sind vorwiegend Waisen oder entstammen ärmlichen und schwierigen Familienverhältnissen. Die Anfragen der Kinder für die Aufnahme in unser Projekt prüfen wir aufs Gründlichste. Die hilfsbedürftigen Kinder werden, so die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, in unser Förderprogramm aufgenommen. Die Gebühren für die Aufnahme in unserer Adoptionsprojekt betragen für jedes Kind 100 EURO im Jahr und decken schulische Ausbildung, Haushaltung, Kleider, Bücher und die Sommerschule ab. Weiterhin helfen wir mit zusätzlichen Spenden den Kranken, indem wir Kosten für Medizin, Krankenhausaufenthalt und Transport übernehmen. Falls Sie weitere Informationen wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Ansprechpartner finden sie in Deutschland (deutschsprachig) und Uganda (in englischer und polnischer Sprache).
Alle Informationen über unsere Mission in Uganda erhalten Sie in Deutschland vom Kloster St. Felix in Neustadt a. d. Waldnaab (deutschsprachig).
Anschrift:
P. Stanislaus
Minoritenkloster Felixallee 32
92660 Neustadt/Waldnaab
Telefon (+49) 09602-1274
E-Mail: Kloster@st-felix-neustadt.de
Auch wenn Sie die Missionare in Kakooge unterstützen wollen, am Ausbau der Schulen oder Kapellen in unseren Outstations sich beteiligen wollen, oder eben an einer "Schulpatenschaft" interessiert sind, kontaktieren Sie bitte den oben genannten Ansprechpartner.
Sie können auch Ihre Spenden für das Missionsprojekt Kakooge auf folgendes Konto überweisen:
Franziskaner-Minoriten der Krak. Provinz für Uganda
Vereinigte Sparkassen Eschenbach- Neustadt-Vohenstrauß
IBAN: DE07 7535 1960 0300 1366 45
BIC: BYLADEM1ESB
Hilferuf aus Uganda
Corona hat die Hilfe aus der Oberpfalz für die drei Missionsstationen der Franziskaner-Minoriten in Uganda drastisch eingeschränkt. Wie alle anderen größeren Veranstaltungen ist Ende Juni auch das Sommerfest für Uganda auf dem Felix ausgefallen. Hunderte Besucher feierten alljährlich im Klostergarten. Der gesamte Erlös daraus floss in die von Pater Stanislaus Strojecki (Nsubuga) initiierten Missionsstationen in Kakooge, Matugga und Munyonyo.
Helfer des letzten Ugandafestes 2019 mit beiden P. Stanislaus
Die 180 Schulpatenschaften, die von Spendern im Raum Neustadt-Weiden finanziert werden, sind gesichert. Aber für die vielen anderen Ausgaben, die nahezu täglich auf Pater Stanislaus und seine Mitstreiter zukommen, wird das Geld knapp. Der frühere Guardian von St. Felix hat sich daher mit einem Hilferuf an Freunde im Raum Neustadt gewandt.
"Was mir am Herzen liegt, und das nicht erst seit Covid-19, ist die Gründung eines Fonds für die kranken Kinder", schreibt der Franziskaner-Minorit. Seit er in Kakooge ist, der ärmsten Niederlassung in Uganda, versucht er, "irgendwie das Geld aufzutreiben, um den Arztbesuch, eine Behandlung oder auch Medikamente für die Kinder zu ermöglichen".
Viele Mütter schickten ihre Kinder nicht zum Arzt, weil das Geld fehle, berichtet Pater Stanislaus. Jetzt, unter Covid-19, habe sich die Lage noch deutlich verschlechtert. "Jede Woche klopfen bei uns Leute an und bitten um Unterstützung für Medikamente und ärztliche Behandlung", schildert der Ordensmann die schwierige Situation. Die Pfarrei habe schon seit fünf Monaten keine Einnahmen mehr. Als Klostergemeinschaft versuchen die Franziskaner zu helfen, wo es am dringendsten ist.
P. Stanislaus (Nsubuga) hat uns Bilder und Videos geschickt. Die meisten noch vor Corona aufgenommen. Einige können wir Ihnen hier zeigen. Helfen Sie mit, dass die sichtbare Lebensfreude der Menschen, bei aller Armut in seinen Pfarreien, wieder zurückkommen kann.
Kloster St. Felix und der Ugandakreis wollen nun aktiv werden und P. Stanislaus (Nsubuga) in seiner Lage unterstützen. Für das ausgefallene Ugandafest soll jetzt unter dem Motto "St. Felix für kranke Kinder in Kakooge" Geld gesammelt werden. Wenn Sie spenden möchten:
DE07 7535 1960 0300 1366 45 Kennwort "Für die Kinder von Kakooge". Für jeden Euro sind wir dankbar.
Die ersten Spenden sind bereits, durch die von fleißigen Händen gebundenen Kräuterbüschl zu Mariä Himmelfahrt, eingegangen.
P. Stanislaus (Nsubuga) berichtet aus Uganda
Der ehemalige Guardian von St. Felix, P. Stanislaus (Nsubuga) berichtete am Pfingstsonntag, dem 23.05,2021, in einem eindrucksvollen Vortrag in der St. Felix Kirche über den derzeitigen Stand und die neuesten Entwicklungen der Uganda Mission. Dabei informierte er über die diversen Hilfsaktionen, die er mit den in der Oberpfalz gesammelten Gelder im letzten Jahr leisten konnte. Leider konnten aufgrund der Corona Beschränkungen nur ca. 50 Besucher an der Veranstaltung teilnehmen, und so soll auch dieser Bericht dazu dienen, die vielen anderen Wohltäter über die Verwendung ihrer Spenden in Uganda zu informieren.
P. Stanislaus wurde von vielen Gläubigen und Freunden in St. Felix herzlich empfangen und willkommen geheißen. Es freue ihn sehr, dass er immer noch „einfach dazu gehöre“, die Verbindungen nach Neustadt und Umgebung trotz der weiten Entfernung nie abgerissen sind und hoffentlich auch noch weiter bestehen werden.
Vieles hat sich trotz Covid im vergangenen Jahr getan in der grünen „Perle Afrikas“, wie Winston Churchill Uganda einst genannt hatte.
Genau wie in Deutschland gab/gibt es auch in Uganda einen Lockdown, der von der Polizei vor allem in Hauptstadtnähe rigoros durchgesetzt wurde. Schulen und Geschäfte waren geschlossen, lange Zeit auch die Gotteshäuser aller Konfessionen.
Das „Nicht-Tragen“ von Masken und Social Distancing stellen in Afrika – vor allem auf dem Land - nicht das große Problem dar. Vielmehr aber die ausbleibenden Einkünfte der Menschen, die ihre Geschäfte, Werkstätten und kleine Transportunternehmen schließen mussten und vor dem großen Problem standen und immer noch stehen, ihre Familien nicht mehr ernähren zu können.
Auch die geschlossenen Schulen verschärften die Notlage.
Während hierzulande der Unterricht irgendwie mit Hilfe von Videokonferenzen oder begleiteten Arbeitsaufträgen weiterging, waren die Schüler*innen in Uganda plötzlich zu Hause, und die Schulbildung setzte komplett aus. Hinzu kam, dass auch die Kinder, die ihre täglichen Mahlzeiten normalerweise in der Schule bekommen, auf einmal zu Hause von ihren Müttern versorgt werden mussten.
Dennoch habe diese harte Zeit auch etwas sehr Positives hervorgebracht, berichtet P. Stanislaus, der seinen Optimismus auch in Zeiten der Pandemie nicht verloren hat.
Die Jugendlichen, die sonst in der Schule gewesen wären, standen plötzlich täglich zur Verfügung, und gemeinsam konnte man tolle Projekte ins Leben rufen, wie zum Beispiel einen engagierten Jugendchor, der mit Pater Stanislaus im Pickup zu den verschiedenen „Outstations“ (= Filialkirchen die zur Pfarrei gehören) fährt, um dort die Gottesdienste musikalisch zu gestalten und die “einheimische” Jugend aufzurütteln und zum Mitmachen zu motivieren.
Auch im sportlichen Bereich hat sich in diesem Jahr einiges getan: Dank der finanziellen Unterstützung der polnischen Regierung konnte in gerade mal drei Monaten unter der Regie von P. Stanislaus ein modernes Sportzentrum in Kakooge gebaut werden. Die Jugendlichen halfen tatkräftig und freiwillig beim Ausbau des neuen Zentrums mit. Seit der Fertigstellung der Sportanlagen nutzen sie die neuen Anlagen zum täglichen Training und haben in der Zeit des Lockdowns eine sinnvolle und bereichernde Beschäftigung.
Die Mission der Krakauer Franziskanerminoriten in Uganda besteht jetzt seit 20 Jahren – was im April 2021 Anlass zu einem großen Fest gab, zu dem nicht nur der ortsansässige Bischof, sondern auch der Generalminister aus Rom und der Provinzial als Krakau anreisten.
Selbstverständlich war auch P. Stanislaus als „Father of the Mission“ anwesend, denn er rief als damaliger Provinzial die Mission ins Leben.
P. Stanislaus berichtete auch von den Menschen, denen von den Oberpfälzer*innen in besonderem Maße geholfen wurde.
Er erwähnte das Mädchen Esther Nandyose, eine Jurastudentin, die schon seit längerer Zeit mit einer hartnäckigen Hepatitis-Infektion zu kämpfen hat. In ihrem Fall ist es ein ständiges Auf und Ab; die Krankheit holt sie immer wieder ein und wirft sie zurück. Trotzdem konnte sie ihr Studium wieder aufnehmen und legt zur Zeit Prüfungen ab, obwohl sie parallel immer wieder im Krankenhaus behandelt werden muss. Sie gibt nicht auf und kämpft tapfer nicht nur für ihren Studienabschluss, sondern auch für die Rechte von Frauen und Minderheiten.
Das Baby mit Herzfehler, Namakula Rolena , für dessen OP in der Weihnachtszeit Geld gesammelt wurde, ist mittlerweile auf der Warteliste für pädiatrische Herz-OPs. (Es gibt in Uganda nur einen Chirurgen, der Kinder am Herzen operieren kann.) Es wird in den nächsten Wochen operiert werden können. Das zweite, kleinere Loch in seinem Herzen hat sich in der Zwischenzeit von alleine geschlossen.
Trotz all dieser Widrigkeiten tut P. Stanislaus seinen Dienst in Uganda immer noch sehr gerne. Die Menschen sind ihm ans Herz gewachsen, sie vertrauen ihm und er bringt ihnen Hoffnung in ihren Alltag und hilft ihnen bei ihrem Kampf ums tägliche (Über-)Leben.
So ist es auch das neue Ziel von P. Stanislaus einen Fond aus Spenden aufzubauen, um die Arzt-, Medizin- und Krankenhauskosten speziell für die Kinder aber auch generell für alle in akute Note geratene Menschen, daraus finanzieren zu können.
Auf dieser Tafel in St. Felix sind neue Bilder und Infos aus Uganda angebracht. Außerdem kann man sich eine Postkarte mitnehmen. Dort findet man die IBAN für das Spendenkonto und einen QR- Code, der direkt zur Infoseite zu Uganda auf der Homepage der Pfarrei führt.
Würden die Menschen in Uganda den Hl. Felix kennen, so würden sie wohl häufig „Vergelt’s Gott“ sagen – zu P. Stanislaus sowieso, aber auch zu den Oberpfälzer*innen, deren großes Herz und deren Hilfsbereitschaft schon so viel Gutes im fernen Uganda bewirken konnten.
Aber so heißt es schlicht und einfach „Weebale“ – DANKE in Luganda, der Sprache der Einheimischen.
Die 13 jährige Suzan, eine Waise aus dem Sudan, wurde von einer Familie aus der Pfarrei von P. Stanislaus aufgenommen und heuer an Ostern von ihm getauft Mittlerweile fand P. Stanislaus einen Paten für Suzan, so dass Sie die Schule besuchen kann. Da sie ihren Geburtstag nicht wusste, einigten sie sich gemeinsam auf den 24. Dezember.
Aktualisierung Mai 2023
In der Klosterkirche St. Felix ist die Infotafel mit neuen Bildern und Informationen aus Kakooge gestaltet worden.
Damit Sie die die Bilder und Texte besser sehen und lesen können, ist das Infotafel-Bild hier in höherer Auflösung abrufbar (dauert etwas länger,vergrößern Sie einfach Teile des Bildes) .
Die ausrangierten Kommuniongewänder aus NEW tragen jetzt voller Stolz die Ministranten in Kakooge.
Aktualisierung November 2022
Pater Stanislaus Strojecki feiert 70. Geburtstag
Neue Heimat in Uganda - 16 Jahre Guardian in St. Felix
Pater Stanislaus inmitten der Schulkinder in Kakooge. Zu den Jugendlichen hat der Missionar einen besonders guten Draht.
Viele Glückwünsche werden am Montag, 7. November, per WhatsApp oder Email nach Uganda gehen: Pater Stanislaus Strojecky feiert im fast 8300 Kilometer entfernten Kakooge 70. Geburtstag. Der Missionar ist im Raum Neustadt/Weiden nicht vergessen, auch wenn er jetzt schon wieder sechs Jahre in Afrika ist.
16 Jahre lang, von 2000 bis 2016, war Pater Stanislaus Guardian im Konvent der Franziskaner-Minoriten St. Felix. Ihm ist es vor allem mit zu verdanken, dass es das Kloster auf dem Felixberg überhaupt noch gibt.
Aktualisierung zum Ugandafest 2022
In der Klosterkirche St. Felix ist die Infotafel mit neuen Bildern und Informationen aus Kakooge gestaltet worden. Dort gibt es eine Spendenbox, in die Sie Geld einwerfen können und als Erinnerung oder kleine Aufmerksamkeit Lesezeichen zum Mitnehmen. Wenn sie eine Spendenquittung benötigen, schreiben Sie bitte zu der Spende Ihre Anschrift dazu.
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Aktualisierung Ostern 2022
Diese Video vom Ostergottesdienst hat uns P. Stanislaus aus Uganda geschickt. Hier spürt man die Osterfreude der Gottesdienst-Teilnehmer.
Aktualisierung März 2022
Am Aschermittwoch feierte Missionar Pater Stanislaus mit den vielen Kindern der katholischen Grundschule St. Jude in Kakooge Gottesdienst und zeichnete ihnen das Aschenkreuz auf die Stirn.
Gebetsbrücke von Neustadt nach Uganda - fehlendes Schulgeld
Seit 20 Jahren gibt es jetzt die Aktion „Schulpatenschaft mit Uganda“. Über das Kloster St. Felix erhalten rund 120 Kinder und Jugendliche in Kakooge eine kostenlose Schulausbildung und eine warme Mahlzeit – die meist einzige am Tag. Zu der finanziellen Hilfe starten nun die Paten auch noch eine Gebetsbrücke nach Ostafrika.
Dank der finanziellen Unterstützung der vielen Paten aus Neustadt und Umgebung konnten in den vergangenen zwei Jahrzehnten bereits mehrere Tausend Schüler ihre Ausbildung absolvieren und durch einen Briefaustausch eine feste Beziehung zu ihren Sponsoren aufbauen. „Wegen des Coronavirus' stagniert die Zahl der Patenschaften leider in letzter Zeit ein wenig“, berichtet Pater Stanislaus Strojecki aus Kakooge. So müssten sehr viele Kinder jetzt nach dem langen Lockdown daheim sitzen, obwohl die Schulen wieder geöffnet haben. Die Mütter seien nicht in der Lage, das Schulgeld aufzubringen.
Für einige der Kinder versucht der Missionar, wenigstens für die nächsten drei Monate das Schulgeld zu bezahlen. „Aber ohne Paten ist das keine Lösung auf Dauer“, sieht Pater Stanislaus die Situation realistisch. Dabei würden 100 Euro ausreichen, um den Heranwachsenden ein Jahr lang den Schulbesuch und ein täglich warmes Essen zu ermöglichen.
Mit großer Freude hat der frühere Guardian von St. Felix die Idee einer Gebetsbrücke von St. Felix nach Kakooge aufgenommen. Sein Nachfolger Pater Stanislaus Sliwinski hat sofort sein Okay gegeben. Jeden ersten Samstag im Monat wird nun in der Felixkirche um 17.30 Uhr vor der Sonntagsvorabendmesse der Rosenkranz für die Mission in Uganda gebetet. Willkommen sind natürlich nicht nur die Paten, sondern alle, die für die Ugandamission der Franziskaner-Minoriten den Segen Gottes erflehen wollen. Die Familien in Uganda überlegen, wie sie sich dem Gebet ihrer Wohltäter anschließen können.
Aktualisierung Weihnachten 2021
In der Klosterkirche St. Felix ist die Infotafel mit neuen Bildern und Informationen aus Kakooge gestaltet worden. Dort gibt es eine Spendenbox, in die Sie Geld einwerfen können und als Erinnerung oder kleine Aufmerksamkeit Lesezeichen zum Mitnehmen. Wenn sie eine Spendenquittung benötigen, schreiben Sie bitte zu der Spende Ihre Anschrift dazu. Damit Sie die die Bilder und Texte besser sehen und lesen können (vergrößern Sie einfach Teile des Bildes), ist das Infotafel-Bild hier in höherer Auflösung abrufbar (dauert etwas länger).
Aktualisierung vom 21.09. 2021
Die Fußballmannschaften in Kakooge wurden nun endlich (letzte Woche) mit den gespendeten Trikots der DJK NEW neu eingekleidet. Die Freude war riesengroß.
Liebe Grüße und nochmals vergelts Gott von P. Stanislaus aus Uganda.
Pater Stanislaus Strojecki besucht die DJK Neustadt am 18.06.2021
Kurz vor dem Rückflug nach Uganda besuchte Pater Stanislaus Strojecki die DJK Neustadt. Die Fußballabteilung mit Spartenchef Achim Neupert unterstützt seit einiger Zeit die Schützlinge des polnischen Missionars, der von 2000 bis 2016 Guardin im Kloster St. Felix war. Der Franziskaner-Minorit hat im vergangenen Jahr in Kakooge mit finanzieller Hilfe der polnischen Botschaft eine kleine Sportanlage geschaffen, die von den Jugendlichen sehr gut angenommen wird. Vor allem Fußball steht hoch im Kurs. Die ugandischen Teenager sind begeistert und trainieren nahezu täglich. Vor allem im Lockdown war die Sportstätte dicht belagert.
Die DJK-Bambini der Trainer Thomas Hauer (hinten, Mitte) und Michael Fröhlich (rechts) gaben Pater Stanislaus (hinten, links) acht Fußbälle und gut erhaltene Spielgarnituren für zwei Nachwuchsmannschaften mit auf den Weg nach Uganda. Der Franziskaner-Minorit strahlte über das ganze Gesicht und revanchierte sich mit zwei ugandischen Trikots, die mit den deutschen Nationalshirts viel Ähnlichkeit haben. Neidvoll blickte Pater Stanislaus auf das gepflegte Grün der DJK-Spielfelder.
Hilferufe aus Uganda: Aktualisierung vom 27.03.2021 durch Pater Stanislaus aus Uganda.
Einige Neuigkeiten von Namakula; auch die Registrierung ID für die Operation ist erfolgt, die voraussichtlich Ende April / Anfang Mai durchgeführt wird, aber es gibt Engpässe: Die Arzte fehlen, und wg. Covid kommen auch keine freiwilligen Helfer ins Land, z.B. von Ärzte ohne Grenzen u.ä.
Aber wir hoffen, dass die Zeit reicht... Eine sehr gute Nachricht: das kleinere Loch hat sich von alleine geschlossen, das größere ist unverändert.., aber das Mädchen kämpft mit!
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Kurz vor Weihnachten kommt ein Hilferuf aus Uganda. Ein drei Monate altes Baby muss dringend am Herzen operiert werden. Zwei Löcher sind in Namakulas Herz.
Die Eltern der kleinen Namakula haben sich an Pater Stanislaus Strojecki in der Missionsstation in Kakooge gewandt. Nach der Geburt wurde bei ihrem Töchterchen eine schwere Erkrankung festgestellt. Im Herzen klaffen zwei Löcher. Der Arzt empfiehlt eine möglichst baldige Operation. „Je schneller desto besser und sicherer“, zitiert der frühere Guardian des Klosters St. Felix den Mediziner.Die Eltern setzen ihre ganze Hoffnung in den Franziskaner-Minoriten, der dank vieler großzügiger Spenden aus der Oberpfalz in Kakooge und Umgebung schon viel Gutes bewirken konnte. Immerhin kostet die Operation 5000 Euro. „Das ist für die Eltern aus einem Dorf, das zu unserer Pfarrei gehört, ein unvorstellbar hoher Betrag. Nie im Leben werden sie diese Summe aufbringen können“, weiß der der polnische Missionar.
Er hat den Befund der Herzklinik inzwischen in seinem Heimatland überprüfen lassen. Ein Herzexperte aus Polen hat alle Angaben und die Notwendigkeit der Operation bestätigt. Ebenso die Tatsache, dass der Eingriff in Europa genauso viel kosten würde.
Die Ugandamission ist immer auf Spenden angewiesen. Aktuell ist es die dreimonatige Namakula, die dringend am Herzen operiert werden muss. Die Mutter der Kleinen setzt ihre ganze Hoffnung auf Hilfe aus der Oberpfalz.
Das Kloster St. Felix und der Ugandakreis haben ein Spendenkonto eingerichtet. Wer dem kranken Mädchen helfen will, soll die Spende auf folgendes Konto überweisen: DE07 7535 1960 0300 1366 45. Kennwort: „Für die Kinder von Kakooge“. Jeder Euro ist wichtig.
Außerdem wurde in der Klosterkirche St. Felix eine Ausstellung mit neuen Bildern und Informationen aus Kakooge aufgebaut. Dort gibt es eine Spendenbox, in die Sie Geld einwerfen können. Wenn sie eine Spendenquittung benötigen, schreiben Sie bitte zu der Spende Ihre Anschrift dazu.
Bisherige Aktivitäten für die Kinder von Kagooge (mit Videos und Bildern)
Corona hat die Hilfe aus der Oberpfalz für die drei Missionsstationen der Franziskaner-Minoriten in Uganda drastisch eingeschränkt. Wie alle anderen größeren Veranstaltungen ist Ende Juni auch das Sommerfest für Uganda auf dem Felix ausgefallen. Hunderte Besucher feierten alljährlich im Klostergarten. Der gesamte Erlös daraus floss in die von Pater Stanislaus Strojecki (Nsubuga) initiierten Missionsstationen in Kakooge, Matugga und Munyonyo.
Helfer des letzten Ugandafestes 2019 mit beiden P. Stanislaus
Die 180 Schulpatenschaften, die von Spendern im Raum Neustadt-Weiden finanziert werden, sind gesichert. Aber für die vielen anderen Ausgaben, die nahezu täglich auf Pater Stanislaus und seine Mitstreiter zukommen, wird das Geld knapp. Der frühere Guardian von St. Felix hat sich daher mit einem Hilferuf an Freunde im Raum Neustadt gewandt.
"Was mir am Herzen liegt, und das nicht erst seit Covid-19, ist die Gründung eines Fonds für die kranken Kinder", schreibt der Franziskaner-Minorit. Seit er in Kakooge ist, der ärmsten Niederlassung in Uganda, versucht er, "irgendwie das Geld aufzutreiben, um den Arztbesuch, eine Behandlung oder auch Medikamente für die Kinder zu ermöglichen".
Viele Mütter schickten ihre Kinder nicht zum Arzt, weil das Geld fehle, berichtet Pater Stanislaus. Jetzt, unter Covid-19, habe sich die Lage noch deutlich verschlechtert. "Jede Woche klopfen bei uns Leute an und bitten um Unterstützung für Medikamente und ärztliche Behandlung", schildert der Ordensmann die schwierige Situation. Die Pfarrei habe schon seit fünf Monaten keine Einnahmen mehr. Als Klostergemeinschaft versuchen die Franziskaner zu helfen, wo es am dringendsten ist.
P. Stanislaus (Nsubuga) hat uns Bilder und Videos geschickt. Die meisten noch vor Corona aufgenommen. Einige können wir Ihnen hier zeigen. Helfen Sie mit, dass die sichtbare Lebensfreude der Menschen, bei aller Armut in seinen Pfarreien, wieder zurückkommen kann.