Das Kloster St. Felix -  das Franziskanerkloster und die Klosterkirche sind ein bemerkenswertes Beispiel des Glaubens und der Unterstützung durch die Bevölkerung. Gelegen inmitten malerischer Landschaften, bieten sie einen Ort des Gebets und der Besinnung. Die eindrucksvollen Deckenmalereien und der barocke Kirchenraum laden die Besucher ein, in meditativer Stille zur Ruhe zu kommen. Im Kloster leben die Franziskanerbrüder nach den Prinzipien des heiligen Franziskus.

 

Infos und
 Aktuelles

Bericht
Maria Himmelfahrt
Imposante Lichterprozession durch den Felixwald.

Auch in diesem Jahr haben Christine Caloeiro und Josef Ziegler am Großen Frauentag eine Lichterprozession zu Ehren der in den Himmel aufgenommenen Muttergottes organisiert. Weit über 50 Gläubige feierten mit Guardian Pater Stanislaus vom Kloster St. Felix zunächst in der Bildkapelle eine Marienandacht. "Der dreifaltige Gott hat Maria alles geschenkt, was möglich war", betonte der Franziskaner-Minorit. Sie sei ohne Erbschuld empfangen und in Heiligkeit geboren worden, ohne Sünde geblieben und Mutter Gottes geworden. Auch wir seien nicht für das Sterben geboren, sondern für das ewige Leben.

Anschließend bewegte sich eine lange Prozession betend und singend mit der schön geschmückten, großen Mutter-Gottes-Figur hinauf zur Felixkirche, wo die eindrucksvolle Marienfeier mit dem eucharistischen Segen endete.  

Bericht
Musikalisch-mediative Begegnung mit der heiligen Klara


Das zweite Klarafest kann das Kloster St. Felix als schönen Erfolg verbuchen. Beinahe 100 Besucher feierten am Sonntagabend mit Guardian Pater Stanislaus in der Wallfahrtskirche die Vesper mit eucharistischem Segen. 

Anschließend trafen sich die Gäste zur musikalisch-meditativen Begegnung mit der Hl. Klara im lauschigen Klosterhof. Der Guardian freute sich, dass am Vorabend des liturgischen Klarafestes so viele der Einladung zu dem literarisch-kulinarischen Beisammensein gefolgt sind. Sein besonderer Gruß und Dank galt der Familie König aus Neustadt. Elisabeth (Gitarre) und Stephan König, verstärkt durch Sohn Felix, überzeugten nicht nur gesanglich, sondern auch mit Liedern, deren Texte ideal die vorgelesenen Klara-Geschichten ergänzten.

Mit Hilfe der vom Guardian sowie den Lektoren Monika Weig und Martin Staffe vorgetragenen Texte erhielten die aufmerksamen Zuhörer einen interessanten Einblick in die Biographie der Hl. Klara. Die Gründerin des Klarissenordens war dem hl. Franziskus in geschwisterlicher Liebe verbunden. Die acht Texte handelten unter anderem von Klaras Berufung und ihrer tiefgehenden Betrachtung der Gegenwart Gottes, schilderten aber auch, wie sich die Heilige vor dem Kloster San Damiano mutig mit der Monstranz den räuberischen Sarazenen entgegenstellte.

Das Team der St.-Felix-Bibliothek versorgte die Gäste mit Bratwürsten, Blätterteiggebäck und kühlen Getränken, darunter vier sommerlichen Bowlen. 

 

Guardian Pater Stanislaus, Stephan, Felix und Elisabeth König sowie die Lektoren Monika Weig und Martin Staffe (von links) gestalteten die Klarafeier im Klostergarten St. Felix. 

Portiunkula-Messe für den Ablass am 2. August 2025 in der Bildkapelle.

Der Portiunkula-Ablass kann (nach freier Wahl der Gläubigen) am 02. August oder am darauf folgenden Sonntag, (ab 12 Uhr des Vortages bis 24 Uhr des betreffenden Tages) in allen Pfarrkirchen und den Filialkirchen, in den Ordenskirchen und öffentlichen Kapellen der franziskanischen Ordensfamilien, jedoch nur einmal insgesamt als vollkommener Ablass gewonnen werden. Er kann auch für Verstorbene, nicht aber für andere noch lebende Mitmenschen gewonnen werden. Voraussetzungen sind der Besuch einer dieser Kirchen mit dem Gebet des Vaterunser und dem Glaubensbekenntnis sowie die üblichen Bedingungen, und zwar: Beichte mit entschlossener Abkehr von jeder Sünde, Kommunionempfang und Gebet nach Meinung des Hl. Vaters (z.B. „Vaterunser“ und „Gegrüßet seist du, Maria“ oder ein anderes Gebet nach freier Wahl). Die drei zuletzt genannten Bedingungen können mehrere Tage vor oder nach dem Kirchenbesuch erfüllt werden.

Neue Nachrichten aus Uganda in Form einer Bildtafel zum Ugandafest 2025

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Trauer im Kloster St. Felix: Bruder Czeslaw in Polen gestorben

Die Nachricht aus Polen löste am Wochenende im Kloster St. Felix und bei den Gläubigen große Trauer aus: Bruder Czeslaw, der 23 Jahre lang die gute Seele im Konvent war, ist am Samstagmittag im Alter von 78 Jahren nach kurzem Krankenhausaufenthalt in Breslau gestorben. In der dortigen Klosterkirche findet am Mittwoch, 25. Juni, auch der Trauergottesdienst statt.

 

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Beim Ugandafest Polonaise durch den Klostergarten
(Siehe auch neue Bilder in der Bildergalerie.)

Seit einem Vierteljahrhundert heißt es nun schon „St. Felix für Uganda“. Und auch am Wochenende kamen die Menschen in Scharen, um sich beim 23. Ugandafest mit den Ärmsten in dem ostafrikanischen Land solidarisch zu zeigen. 

Bereits beim Auftakt-Gottesdienst am Samstagabend war die Felixkirche nahezu vollbesetzt. Guardian Pater Stanislaus freute sich, dass die Mini-Band „Heavens Beat“ aus Parkstein mit ihrer „himmlischen Musik“ die Messe umrahmte. Er dankte allen für 25 Jahre Hilfe für Uganda. 

Anschließend füllte sich der lauschige Klosterhof zum stimmungsvollen Festabend, den in diesem Jahr Brigitte Traeger gestaltete.

Die aus Funk und Fernsehen bekannte Sängerin erwies sich als absoluter Glücksgriff. Diesmal nicht mit geistlichen Liedern, sondern passend zum Anlass mit volkstümlicher Musik brannte die nur wenige Meter entfernt im ehemaligen Kreiskrankenhaus geborene Künstlerin ein zweistündiges Feuerwerk an Schlagern („Sag Dankeschön mit roten Rosen“), Heimatliedern („Tief drin im Böhmerwald“), Evergreens („Viva Colonia“) oder bekannten Opernmelodien („Ach, ich hab in meinem Herzen da drinnen“) ab. Bei „Sierra Madre“ erreichte die Stimmung den Höhepunkt. Viele Besucher drängten sich klatschend vor der Bühne, und eine Polonaise zog durch den Klosterhof. 

Nach kurzer Nacht folgte am Sonntagvormittag der Open-Air-Festgottesdienst, den nun schon zum dritten Mal die Gruppe „Friends for Uganda“ von Christine Schindler schwungvoll mit modernen Liedern umrahmte.

Zelebrant Pater Stanislaus kehrte in der Predigt noch einmal auf das Tages-Evangelium zurück. Jesus sendet seine 72 Jünger aus, um das Evangelium zu verkünden und sie kehren voller Freude zurück. „Diese Szene brauchen wir uns nicht mit Mühe und Fantasie vorzustellen, wir kennen sie und haben sie immer wieder hautnah erlebt, wenn Missionar Pater Stanislaus Strojecki aus Uganda bei unserem Ugandafest mit großer Begeisterung und mitreißender Freude von seiner Arbeit in Kakooge und Matugga erzählt, ja geschwärmt hat“, erinnerte der Guardian. 

„Wir bekamen das Gefühl und die Gewissheit, dass die Verkündigung der Frohen Botschaft und durch ganz konkrete menschliche Hilfe Europa mit Afrika verbindet, fuhr der Franziskaner-Minorit fort. „Und das ist die wahre Freude und auch der Stolz dieses Ortes, der seinem Patron, dem hl. Felix, alle Ehre erweist und sein Charisma fortleben lässt.“ Und, wie es der Ordensmann immer wieder erfährt, die Herzen der Menschen für die Liebe und aufmerksame Zuwendung für die Hilfsbedürftigen in Afrika weit öffnet. Die Menschen rund um den Felixberg geben seit 25 Jahren eine konkrete Antwort, wie man am Glück des Anderen mitwirken kann. Sie verbinden den persönlichen Glauben an Gott mit der tätigen Nächstenliebe. 

Mit „Polka-Hits im Happy Sound“ von James Last eröffnete das Akkordeon-Orchester der Musikschule mit Leiter Jürgen Eckert den Weißwurst-Frühschoppen. Ein Medley mit bekannten Titeln der Gruppe Abba präsentierte das Schifferklavier-Ensemble neben italienischen Pop-Songs.

Nach der Mittagspause sorgte die Stadtkapelle mit Sänger Rudi Bergmann unter der versierten Leitung von Karl Wildenauer mit gediegener Unterhaltungsmusik für Stimmung. Nicht fehlen durften dabei auch die Stücke „Amselpolka“, „Rot blüht der Mohn“, „Gablonzer Perlen“, „Wir Musikanten“, „Böhmische Liebe“ und „Rauschende Birken“. Der Kapellmeister bat so machen Prominenten zum Dirigat. 

Attraktionen waren wieder ein kaum zu überbietendes Kuchenbuffet und der riesige Flohmarkt, an dem sich an beiden Tagen die Schnäppchenjäger tummelten. Und auch die kleinen Besucher hatten keine Langeweile. Viele Buben und Mädchen ließen sich schminken oder belegten ihren Hefeteig, der sich in wenigen Minuten in eine leckere Pizza verwandelte. 

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